Statuten

Die Statuten der Hobbyvolleyball-Liga Essen. Stand Mai 2017.

§1 Mitwirkung und Gültigkeit anderer Regelungen
Grundsätzlich gelten im Bereich der BFS-Liga Essen die internationalen Volleyball-Spielregeln in der Fassung des DVV (Deutscher Volleyball-Verband). Abweichungen / Ergänzungen für den BFS-Sport im VK Essen ergeben sich aus den nachfolgenden Regelungen.
Die Organisation und Durchführung des Spielbetriebes regelt sich – neben diesen Richtlinien – aus den Bestimmungen der Verbands-Breiten- und Freizeitsportordnung (VBFSO) des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV), deren Anlagen sowie aus der Verbandsspielordnung (VSpO) des WVV und deren Anlagen.

§2 Spielklassen / Ligen-Einteilung
Es wird in Damen, Herren- und Mixed-Klassen gespielt. Spielberechtigt sind Mannschaften, die bis zum bekannt gegebenen Meldetermin (im Regelfall: Datum der Jahresversammlung) per Mannschaftsmeldebogen zum Spielbetrieb angemeldet wurden.
Nachträglich gemeldete Mannschaft können durch den Spielausschuss berücksichtigt werden, ohne dass hierauf ein Anspruch besteht. Verzichtet eine Mannschaft auf die Einteilung in der ihr zustehenden Spielklasse, so ist dies auf dem Meldebogen einzutragen (vgl. § 6 Abs. 5 VSpO).
Neu gemeldete Mannschaften werden in die jeweils unterste Liga eingeteilt (vgl. § 6 Abs. 6 VspO), die Abmeldung bzw. der Ausschluss einer Mannschaft führt automatisch zu einem Abstieg in die nächst niedrigere Liga (vgl. § 6 Abs. 7 VSpO).

§3 Anmeldung von Spieler/-innen
§3.1 Anmeldung vor der Spielzeit
Vier Wochen vor dem ersten Spieltag laut Rahmenspielplan teilen alle Mannschaftsleiter dem Staffelleiter Namen, Vornamen und Geburtsdaten der Spieler/innen auf dem Spielermeldebogen mit. Die Spieler/innen bestätigen ihre Daten per Unterschrift.
Um den Spielbetrieb über die gesamte Saison zu sichern, müssen mindestens neun Spieler/innen pro Mannschaft gemeldet werden.

§3.2 Nachmeldung von Spielern/-innen
Nachmeldungen erfolgen grundsätzlich in schriftlicher Form (Formular in doppelter Ausfertigung) bei der Staffelleitung. Spieler-/innen sind mit Vorlage eines unterschriebenen Nachmeldebogens zum Spieltag spielberechtigt, sofern dies durch keine andere Regelung verhindert wird.
Die Nachmeldebögen sind in den Spielberichtsbögen zu vermerken und gemeinsam mit diesen durch die gastgebende Mannschaft an die Staffelleitung zu senden. Die Bestätigung durch die Staffelleitung erfolgt durch Rücksendung des Nachmeldeformulars mit Eintrag des Beginns der Spielberechtigung.

§4 Spielberechtigung zu den Spielen der BFS-Liga Essen
§4.1 Allgemeine Spielberechtigung
Mit der Unterschrift des Staffelleiters unter den Spielermeldebogen / Nachmeldebogen ist der/die Spieler/in für die aktuelle Saison (Stichtag 01.07.) für diese Mannschaft spielberechtigt.

§4.2 Prüfung der Spielberechtigung
Die grundsätzliche Überprüfung der Spielberechtigung erfolgt im Rahmen der Spieltage durch das jeweilige Schiedsgericht. Bestehen bei dem Einsatz Zweifel an der Spielberechtigung eines Spielers / einer Spielerin, so erfolgt ein entsprechender Hinweis in den Spielberichtsbogen, die abschließende Entscheidung zur Spielberechtigung erfolgt in jedem Fall durch die Staffelleitung.

§4.3 Einschränkungen der Spielberechtigung

  1. allgemeine Beschränkung: Spieler/innen dürfen nicht in einer zweiten gleichgearteten Mannschaft innerhalb des BFS spielen; d.h. nicht in zwei Herren-, zwei Damen- oder zwei Mixed-Mannschaften. Erlaubt ist der Einsatz in einer gleichgeschlechtlichen und in einer Mixed-Mannschaft.
  2. Mannschaftswechsel innerhalb einer Spielzeit: Ein(e) Spieler/-in ist berechtigt, einmal pro Spielzeit innerhalb einer Spielklasse (Damen, Herren, Mixed) die Mannschaft zu wechseln. Die aufnehmende Mannschaft meldet mit dem Vordruck „Wechselmeldebogen“ den Spieler für die neue Mannschaft an, eine zusätzliche Kopie des Wechselmeldebogens ist der bisherigen Mannschaft zuzusenden. Die Spielberechtigung erfolgt nach einer Wartezeit analog der Regelungen in der Verbandsspielordnung.

§4.4 Spielwertung bei Verstößen
Bei Einsatz nicht spielberechtigter Spieler/-innen sowie bei nachträglicher Verweigerung der Spielberechtigung durch die Staffelleitung wird ein Spiel mit 0:2 Punkten, 0:2 Sätzen und 0:50 Bällen gegen die einsetzende Mannschaft gewertet, sofern die betreffenden Spieler/-innen daran teilgenommen haben. Als Einsatz gilt die aktive Teilnahme am Spiel, also die durchgeführte Aufstellung bzw. Einwechslung des Spielers/der Spielerin.
Gleiches gilt für Spieler/-innen mit falschen bzw. unvollständigen Einträgen in den Meldebögen.

§5 Zusammensetzung von Mixed – Mannschaften, Einsatz des Libero
Mixed – Mannschaften müssen aus je drei Damen und Herren gebildet werden. Es können ein oder zwei Spieler bzw. Spielerinnen als Libero(s) / Libera(s) benannt werden. Spielerwechsel, auch für den Einsatz der/des Libera/Libero, dürfen nur gleichgeschlechtlich durchgeführt werden.

§6 Spielmodus der BFS-Ligaspiele

  • Die Spiele werden in zwei Gewinnsätzen entschieden.
  • Alle Spiele werden nach der Zählweise des Regelwerk des Deutschen Volleyball-Verbandes (siehe Anlage 1) ausgespielt (Ralley-Point). Der Entscheidungssatz wird bis 25 Punkte (zwei Punkte vor) gespielt. Dabei erfolgt bei 13 Punkten ein Seitenwechsel.

§7 Rückennummern und Trikots
Die Mannschaften sind gehalten, nach Möglichkeit in einheitlichen Trikots zu spielen. Der Einsatz eines Liberos ist nur erlaubt, sofern er/sie sich durch eine eindeutige Kennzeichnung deutlich vom Rest seiner Mannschaft unterscheidet. Jede/r Spieler/in muss ein Trikot mit einer Nummer von 1 bis 99 tragen. Das Schiedsgericht ist berechtigt, den Einsatz von Spieler/-innen ohne Trikotnummer zu untersagen.

§8 Spielbeginn / Spielende
Der Spielbeginn ist Montag – Freitag frühestens um 18.00 Uhr erlaubt, an Samstagen um 15.00 Uhr sowie an Sonntagen um 10.00 Uhr. Der Spieltag sollte bis 22.00 Uhr beendet sein. Überschreitungen bzw. ein früherer Spielbeginn bedürfen des Einverständnisses aller beteiligten Mannschaften.

§9 Durchführung der Spielbetriebes
§9.1 BFS-Wart
Für die Durchführung des Spielbetriebes ist der BFS-Wart verantwortlich.

§9.2 Spielausschuss
Die Mitglieder des Spielausschusses werden alle zwei Jahre von den Stimmberechtigten der BFS-Jahresversammlung gewählt. Er soll sich aus einer ungeraden Anzahl von Personen – in der Regel fünf – zusammensetzen.

§10 Staffeleinteilung / Rahmenspielplan
Die Ligeneinteilung erfolgt auf Basis der Vorjahresplatzierung sowie unter Berücksichtigung der Auf- und Abstiegsregelung (Anlage 2) durch den Spielausschuss. Das Spieljahr beginnt mit dem 01.07. und endet am 30.06. des Folgejahres. Spielfrei sind alle Schulferien des Landes NRW, die Wochenenden mit „stillen“ Feiertagen sowie das Karnevalswochenende.
Der Spielbetrieb beginnt spätestens drei Wochen nach Beendigung der Sommerferien NRW, er endet eine Woche vor Durchführung der weiterführenden Spiele im BFS auf Bezirks- oder Landesebene (Ruhr-Bezirks-Cup / WVV-Cup / Ran-ans-Netz-Cup), spätestens aber am 30.04. des Jahres.

Der Spielausschuss veröffentlicht spätestens rechtzeitig vor Beginn der Spielzeit einen verbindlichen Rahmenspielplan. Aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen ist es hierbei nicht immer möglich, alle Termine übergeordneter Verbände zu berücksichtigen. Sollte es diesbezüglich
zu Terminüberschreitungen kommen, ergibt sich hieraus kein unmittelbarer Anspruch auf eine Spielverlegung.

§11 Durchführung / Organisation der Spieltage
§11.1 Einladung zu Spieltagen
Die Einladungen für alle Spieltage der Saison erfolgt bis spätestens 2 Wochen vor dem ersten Spieltag. Sie geht in Kopie an die jeweilige Staffelleitung, welche die Termine auf der BFS-Essen-Homepage veröffentlicht.
Der Ausrichter hat in der Einladung einen festen Spielbeginn zu benennen. Er hat dafür zu sorgen, dass 30 Minuten vor Spielbeginn die Halle sowie 15 Minuten vor Spielbeginn eine aufgebaute Netzanlage zur Verfügung stehen. Eine Mannschaft gilt als nicht angetreten, wenn sie 15 Minuten nach dem benannten Spielbeginn mit weniger als sechs Spieler/innen auf dem Spielfeld
spielbereit ist. Der Spielbetrieb ist spätestens 30 Minuten nach Beendigung des vorherigen Spieles wieder aufzunehmen.

§11.2 Pflichten der Heimmannschaft
Die Heimmannschaft ist verantwortlich für:

  • die ordnungsgemäße und zeitliche Abwicklung des Spieltages
  • die rechtzeitige Vorbereitung des Spielfeldes (mindestens 15 Minuten vor Spielbeginn)
  • das Anbringen von Antennen und Aufstellen einer Spielstandanzeige
  • das Abkleben des Spielfeldes, soweit nicht bereits vorhanden (5 cm breit)
  • die Spielberichtsbögen mit je zwei Durchschriften
  • die Zusendung der ausgefüllten Original – Spielberichtsbögen an den Staffelleiter binnen drei Tagen nach dem Spiel (evtl. nach Absprache auch per Mail mit eingescanntem pdf)
  • die telefonische Durchsage der Ergebnisse an den Pressewart am Spieltag

§11.3 Absage von Spielen
Wertung bei Absage
Tritt eine Mannschaft trotz fristgerechter Einladung nicht an, so wird das jeweilige Spiel mit 0:2 Punkten, 0:2 Sätzen sowie 0:50 Bällen für die gegnerische Mannschaft gewertet. Bei nicht fristgerechter Einladung werden die Spiele zugunsten der Gastmannschaften gewertet, sofern diese durch die verspätete Einladung keine Mannschaft stellen können.
Bei fünfmaligem Nichtantritt binnen einer Spielzeit werden alle Spiele der betreffenden Mannschaft aus der Wertung genommen.

Stellen eines Schiedsgerichts bei Absage
Die Absage der Teilnahme an einem Spieltag entbindet nicht automatisch davon, ein Schiedsgericht an diesem Spieltag zu stellen, sofern dies laut Rahmenspielplan vorgesehen ist. Das Schiedsgericht umfasst dabei zumindest den 1. und 2. Schiedsrichter sowie den Anschreiber (3 Personen). Die am Spiel beteiligten Mannschaften können einvernehmlich auf die Stellung des Schiedsgerichtes verzichten.
Wird ohne die Zustimmung der beteiligten Mannschaften kein Schiedsgericht zum angesetzten Termin gestellt, verliert eine Mannschaft das Recht zum Nachholen der an dem Spieltag versäumten Spiele. Bei Verlegung eines Spiels einen andern Termin organisieren die spielenden Mannschaften selbst ein Schiedsgericht.

§11.4 Spielverlegungen / Nachholen von Spielen
Durchführung / Organisation
pielverlegungen sind ausschließlich im Einvernehmen beider spielender Parteien oder nach Ansetzung durch den Spielausschuss möglich. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Spiels ist die Mannschaft, welche die Spielverlegung verursacht. Es obliegt ihr, für die Anwesenheit eines neutralen Schiedsgerichtes zu sorgen. Das Schiedsgericht kann sich hier ausnahmsweise und nach Einigung aus Spielern beider Mannschaften zusammensetzen. Der Verursacher einer Spielverlegung hat hierüber unverzüglich die zuständige Staffelleitung zu informieren, binnen drei Wochen nach Spielabsage ist der Staffelleitung ein Nachholtermin zu benennen.

Spielwertung / Fristen
Kann trotz des gemeinsamen Wunsches zur Verlegung keine Einigung über die Organisation eines Nachholspiels erzielt werden, so wird das Spiel für die Mannschaft, die den ursprünglichen Termin nicht eingehalten hat, als „nicht angetreten“ mit 0:2 Punkten, 0:2 Sätzen und 0:50 Bällen gewertet. Verlegte Spiele sollen nach Möglichkeit vor dem nächsten regulären Spieltag laut Rahmenspielplan durchgeführt werden. Sie sind spätestens bis zum Ende des Spielbetriebes einer Spielzeit laut Pkt. 11 dieser Richtlinie (30.04. des Jahres) durchzuführen. Sind von einer Verlegung nachfolgende / übergeordnete offizielle Wettbewerbe betroffen, so wird der zeitliche Rahmen zusätzlich durch die dortigen Meldefristen begrenzt.

§11.5 Unstimmigkeiten
Bei Unstimmigkeiten ist unverzüglich die Staffelleitung zu benachrichtigen. Diese entscheidet über die Wertung des Spiels.

§11.6 Schlichtung
Bei Unstimmigkeiten aus dem Spielbetrieb und der Anwendung dieser Richtlinien, können sich die Mannschaftsführer an die Staffelleitung wenden. Kann durch die Staffelleitung keine Lösung der Unstimmigkeit herbeigeführt werden, so ist eine schriftliche (per Email) Eingabe an den Spielausschuss möglich. Eingabeberechtigt sind der BFS-Wart, sowie alle Mannschafts- und Staffelleiter.
Der Spielausschuss gibt allen beteiligten Parteien Gelegenheit zu einer Stellungnahme und entscheidet danach über die Anwendung und Auslegung der anzuwendenden Regeln und Richtlinien.

§12 Zahlung von Beiträgen und Startgeldern
Beiträge und Startgelder sind auf das Konto des Volleyballkreises Essen (VKE) mit einem entsprechenden Hinweis einzuzahlen:
Postbank Essen
IBAN: DE98 3601 0043 0007 7854 35
BIC: PBNKDEFFXXX

Nicht rechtzeitiges Zahlen der Beiträge und Startgelder zum festgesetzten Termin schließt die Teilnahme am Spielbetrieb aus.
Die Höhe der Beiträge an den VKE werden dort bestimmt. Die Höhe der
Startgelder der BFS-Mannschaften werden auf der Jahresversammlung bekannt gegeben. Die Gelder sind nach Erhalt einer entsprechenden Rechnung des VKE-Kassenwartes zu überweisen.

Anlage 1: Abweichende Spielregeln
Es wird grundsätzlich nach den internationalen Volleyball-Spielregeln in der Fassung des DVV (Deutscher Volleyball-Verband) gespielt. Offizielle Regeländerungen werden zeitgleich in den Spielbetrieb der BFS-Liga übernommen. Die BFS-Essen behält es sich vor, Regelabweichungen für den Bereich der BFS-Liga zu definieren, sofern sich die offiziellen Spielregeln für diesen Bereich nicht anwenden lassen bzw. die Abweichung für den Spielbetrieb unerlässlich ist. Abweichende Spielregeln müssen durch die Hauptversammlung beschlossen werden und sind durch den Spielausschuss spätestens mit Bekanntgabe der Spielpläne vor einer Spielzeit als Anlage zu den BFS-Richtlinien zu veröffentlichen.

Es gelten folgende Abweichungen im BFS-Volleyball in Essen:

  • Es werden Mixed-Spielklassen mit je drei Damen und Herren ausgespielt.
  • Es sind auch Spieler/innen spielberechtigt, die eine Spielberechtigung für die Leistungsligen der Volleyballverbände besitzen.
  • Sämtliche Spiele aller Spielklassen werden in zwei Gewinnsätzen ausgespielt (Ralley-Point), bei 13 Punkten im 3.Satz erfolgt ein Seitenwechsel – Sätze bis 25, mindestens 2 Pkt. Abstand
  • Zu den regulären Auszeiten kommen zwei technische Auszeiten pro Satz bei Erreichen des 8. und 16. Punktes, sofern eine beteiligte Mannschaft diese wünscht. Der Wunsch ist vor Spielbeginn beim Schiedsgericht anzumelden.
  • In Mixed-Mannschaften dürfen die Liberos nur gleichgeschlechtlich eingesetzt werden. Das Trikot des Liberos muss sich deutlich von dem seiner Mitspieler unterscheiden.
  • Unabhängig von gewonnenen Sätzen werden gewonnene Spiele mit 2 Punkten gewertet, verlorene Spiele mit 0 Punkten.
  • Der Tabellenstand errechnet sich nach Punktdifferenz, Satzdifferenz und Balldifferenz in dieser Reihenfolge
  • Es wird mit dem offiziellen Spielball des WVV gespielt. Ein abweichender Spielball sollte vermieden werden und ist nur gestattet, sofern kein offizieller Spielball zur Verfügung steht und beide beteiligten Mannschaftsleiter mit dem Einsatz eines abweichenden Produktes einverstanden sind. Der Westdeutsche Volleyballverband (WVV) hat sich gegenüber der Firma Molten vertraglich verpflichtet, offizielle Spielbegegnungen – dies gilt auch für BFS-Ligen – ausschließlich mit dem jeweils offiziellen Ball zu bestreiten. Es ist davon auszugehen, dass ggf. gegen den Verband wegen eines Verstoßes gegen diese Verpflichtung Regress geltend gemacht und gegen die Verursacher, also die Vereine, weitergereicht werden wird.

Der Text der internationalen Volleyball-Spielregeln in der Fassung des DVV (Deutscher Volleyball-Verband) ist urheberrechtlich geschützt und darf daher weder in dieser Richtlinie noch auf der Internetseite der BFS-Liga Essen veröffentlicht werden. Die Fassung anderer deutschsprachiger Verbände (wie etwa FSVB/SVBV/FSPV) ist hingegen frei im Internet als PDF verfügbar. Es wird zwar kaum Abweichungen von der DVV-Version geben, aber das gebundene Buch ist schon handlicher als eine selbst ausgedruckte Zettelwirtschaft und tatsächlich nicht überteuert.

Anlage 2 : Auf- und Abstiegsregelung
Existieren in einem Liga-Bereich (Damen / Herren / Mixed) mehrere hierarchische Ligen, so werden diese in absteigender Reihenfolge als A-, B- und/oder C-Liga bezeichnet.
Am Ende einer Spielzeit steigen aus einer übergeordneten Liga die beiden letzten Mannschaften ab. In jedem Fall steigt der Tabellenerste der untergeordneten Liga auf, grundsätzlich auch der Tabellenzweite.

Dem Spielausschuss obliegt die Aufgabe, für die nachfolgende Saison spielfähige Ligeneinteilungen vorzunehmen. Dem Tabellenzweiten einer untergeordneten Liga kann der Aufstieg durch den Spielausschuss verwehrt werden, sofern bei einem Aufstieg in der untergeordneten Liga kein sinnvoller Spielbetrieb mehr möglich wäre.

Im Falle der Aufstockung einer Liga durch den Spielausschuss verbleiben vorrangig vor den Mannschaften der untergeordneten Liga der / die bestplazierte(n) Absteiger in der bisherigen Liga.

Verzichtet eine Mannschaft der übergeordneten Liga auf ihr Startrecht, so wird das Startrecht für die höhere Liga nach folgendem Schema vergeben:

  1. der Tabellenvorletzte der übergeordneten Liga
  2. der Tabellenletzte der übergeordneten Liga
  3. der Tabellendritte der untergeordneten Liga.

In letzterem Fall erhält der Spielausschuss ein analoges Vetorecht zur Regelung in Absatz 3.

Verzichtet ein Aufsteiger der untergeordneten Liga auf sein Startrecht (in der übergeordneten Liga), so wird das Startrecht für die höhere Liga nach folgendem Schema vergeben:

  1. der Tabellendritte der untergeordneten Liga
  2. der Tabellenvorletzte der übergeordneten Liga
  3. der Tabellenletzte der übergeordneten Liga.

Hier gilt generell ein Vetorecht des Spielausschusses analog zu Absatz 3 dieser Regelung.

Anlage 3: Merkblatt zur Spielberechtigung im BFS Essen
Spielberechtigung / Spielermeldung

  • Alle Spielermeldungen / -nachmeldungen erfolgen schriftlich. Auch bei der Nachmeldung am Spieltag ist das Original des Meldebogens der Staffelleitung zuzusenden.
  • Erfolgt eine Nachmeldung am Spieltag, so ist bei jedem Spiel an dem der/die nachgemeldeten Spieler/innen teilnehmen ein Hinweis auf die Nachmeldung in den Spielberichtsbogen einzutragen!
  • Wird keine Spielermeldung per Email durchgeführt, so ist die Spielermeldung in doppelter Ausführung an die Staffelleitung zu senden. Spieler/-innen sind nach Rücklauf des Melde-/Nachmelde-formulars mit der Unterschrift der Staffelleitung spielberechtigt, sofern durch diese kein anderes Datum eingetragen wird (siehe Punkt 4 der BFS-Richtlinien).

Überprüfung der Spielberechtigung
Die grundsätzliche Überprüfung der Spielberechtigung erfolgt im Rahmen der Spieltage durch das jeweilige Schiedsgericht. Bei Zweifeln an der Spielberechtigung bzw. dem Einsatz eines Spielers / einer Spielerin erfolgt ein entsprechender Vermerk in den Spielberichts-bogen. Der/die Spieler/in darf nicht am Einsatz gehindert werden. Die abschließende Entscheidung zur Spielberechtigung erfolgt durch die Staffelleitung.

Spielwertung bei Verstößen
Bei Einsatz nicht spielberechtigter Spieler/-innen sowie bei nachträglicher Verweigerung der Spielberechtigung durch die Staffelleitung wird ein Spiel mit 0:2 Punkten, 0:2 Sätzen und 0:50 Bällen gegen die einsetzende Mannschaft gewertet, sofern die betreffenden Spieler/-innen aktiv teilgenommen haben. Als aktive Teilnahme gilt der Eintrag in die Rotation auf dem Spielberichtsbogen.Der bloße Eintrag in die Spielerliste wird nicht sanktioniert. Gleiches gilt für Spieler/-innen mit falschen Einträgen in den Meldebögen.